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Knoblauch
richtig lagern

Es ist immer eine gute Idee, eine Knoblauchknolle im Haus zu haben. In den Küchen vieler Länder wie Italien, Mexiko oder Korea ist Knoblauch unverzichtbar. Der Geruch ist wunderbar aromatisch, obwohl er zugegebenermaßen keine Hilfe wäre, wenn du Küchengerüche beseitigen möchtest.

Knoblauch ist gesund und schmeckt vorzüglich. Außerdem hält er Vampire fern! Ohne eine Knoblauchknolle fühlt sich eine Küche einfach nicht wie eine richtige Küche an. Für eine so vielseitige Zutat, hält sich Knoblauch recht lange. Aber eben nicht für immer.

Also, wie lagert man frischen Knoblauch? Was ist die beste Aufbewahrungsart für Knoblauch? Wir haben ein paar Tipps dazu gesammelt, damit du deinen Knoblauch richtig aufbewahren kannst.

Entferne nicht die Haut

Die beste Methode, um frischen Knoblauch zu lagern ist, die äußeren papierartigen Schichten der Knolle nicht zu entfernen. Sie sind ein natürlicher Schutzmechanismus der Pflanze für den zentralen Teil des Wurzelsystems, die essbare Knoblauchzehe. Diese Haut schützt die Zehen über die Wintermonate, damit daraus im Frühling neue Wurzeln und Triebe wachsen können.

Einen ähnlichen Schutz bietet sie auch in deiner Küche. Je mehr Hautschichten der Knolle du erhalten kannst, desto länger bleibt der Knoblauch frisch und lecker.

Lasse den Knoblauch atmen

Etwas Luftzufuhr an der Außenseite der Hautschicht tut dem ruhenden Knoblauch gut. Lediglich die einzelnen Zehen sollten keinen Luftkontakt haben. Sobald die Zehen denken, sie haben Kontakt zur Erde, könnten sie anfangen zu keimen. Falls dir der Knoblauch tatsächlich einmal keimen sollte, erfährst du hier, wie du aus gekeimtem Knoblauch oder anderen Küchenresten deine eigenen Pflanzen ziehen kannst.

Für die kurzfristige Lagerung von Knoblauch sollte eine trockene Papiertüte im Gewürzregal ausreichen. Für die langfristige Lagerung eignet sich ein hängender Netzbeutel oder Drahtkorb besser. Am längsten lässt sich frischer Knoblauch lagern, wenn du ihn aufhängst.

Hast du viel frischen und ungeschälten Knoblauch, kannst du ihn ganz traditionell am getrockneten Stiel aufhängen. Daher kommen die typischen Knoblauchkränze und -zöpfe. Diese kannst du einfach über die Tür oder an den Dachbalken hängen und dir jederzeit Knoblauch abpflücken, wenn du welchen brauchst. Währenddessen dient das Ganze als gemütliches Dekor.

Halte den Knoblauch trocken

Feuchtigkeit lässt Knoblauch verfaulen. Du solltest Knoblauch trocken lagern und ihn im Schrank daher nicht in einem luftdichten Behälter wie einer Tupperdose oder einem verschlossenen Gefrierbeutel aufbewahren – denn bereits die Knoblauchzehen an sich enthalten genug Feuchtigkeit, um die Knolle verfaulen zu lassen.

Knoblauch sollte auch nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Durch die kühle Luft kondensiert Wasser auf festen Oberflächen, auch auf der Knoblauchknolle. Die kühle Temperatur im Kühlschrank könnte den Knoblauch außerdem zum Keimen bringen, da das Klima der zweiten Winterhälfte ähnelt, in der Knoblauch natürlicherweise austreibt und neue Wurzeln für den Frühling ausbildet.

Wie lang ist zu lang?

Ist die Knolle intakt und ungeschält, lässt sich dein frischer Knoblauch für etwa fünf bis sechs Monate lagern. Sobald du die Knolle angebrochen und die ersten Zehen verwendet hast, hält sich der restliche Knoblauch noch etwa einen Monat.

Wenn sich die Zehen nicht mehr fest anfühlen oder der geschälte Knoblauch eher eine gelbliche statt weißliche Farbe aufweist, ist er verdorben und du solltest ihn nicht mehr verwenden. Prüfe sorgfältig, ob dein Knoblauch noch genießbar ist, wenn du dich dem Ende des Frischefensters näherst. Je nach Größe, Form und Anbaubedingungen der Knoblauchknolle kann sie unterschiedlich lang haltbar sein.

Mehr Informationen zu frischen und geschmacksintensiven Lebensmitteln findest du in unserem Artikel zum Thema wie oft Basilikum gegossen werden sollte.

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